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Vielfalt in der Musik

Weltmusik im Weltkulturerbe: Die 14. Ausgabe von Glatt&Verkehrt präsentiert in Krems und Umgebung außergewöhnliche Klänge aus aller Welt.

© links: Promo / rechts: 5/8 in Ehr'n
Links: Nigerianischer Gitarrist und Begründer des „Bluefunk“ Keziah Jones. Rechts: Bei den Damen und Herren von „5/8erl in Ehr’n“ wird „g’sudert, g’schimpft, g’litt’n, g’liebt, g’feiert, g’fragt und g(‘)roovt“!
Seit 1997 lässt sich beim Musikfestival Glatt&Verkehrt erfahren, was es an originellen, spannenden und sehr qualitätvollen Dingen im weiten Feld jener Musik gibt, die sich auf bestimmte ethnische Traditionen beruft. Was die Künstler, die aus aller Welt nach Krems a.d. Donau reisen, verbindet, ist – egal ob sie sich traditioneller Volksmusik, dem Jazz, der Klassik oder der Avantgarde verschrieben haben – die Auseinandersetzung mit ihren eigenen musikalischen Wurzeln.

Musik ohne Grenzen

Heuer dauert das Musikfestival so lange wie noch nie: Die Termine der 22 Konzerte erstrecken sich über 18 Sommertage, und wer möglichst viele davon besucht, wird am Ende nicht nur die grenzenlose Vielfalt der Musik, sondern auch noch die Schönheit der verschiedensten Austragungsorte und der Wachauer Landschaft schätzen und lieben gelernt haben.
Hauptbühne des Festivals ist vom 28. Juli bis 1. August der Innenhof der Winzer Krems, den Ensembles und Solisten aus vier Kontinenten und 20 Ländern bevölkern. Jeder der fünf Tage steht unter einem eigenen Motto. Dass in der Begegnung über alle Grenzen hinweg ein Kern der Kreativität liegt, ergibt das Thema für die Konzerte am Mittwoch mit „Grenzenlosen Verwandtschaften“. Die 1970er Jahre in Zentral- und Ostafrika mit ihren Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein afrikanischer Musiker prägen unter dem Thema „Rumble in the Jungle“ den Donnerstag.

Music all over the world

„Ritmos de Colombia“ am Freitag – dieses faszinierende Thema erklärt sich fast von selbst – bringt Rhythmen der Karibik- und Pazifikküste und der Hochebene Kolumbiens. Im „Fernen Klang“ am Samstag hören wir einiges aus dem pulsierenden Gedankenaustausch zwischen China, Japan, Vietnam, Korea und Indien, ein beeindruckendes Statement des Miteinanders in einer politisch zerklüfteten Erdengegend. Die „Wilden Balladen“ schließlich runden am Sonntag das Festival ab und öffnen gleichzeitig das Universum der Poesie – das Wort macht den Ton, der Ton färbt das Wort.
 

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